Fallstudien

Kapitalherabsetzung

“Es gibt sechs grundlegende Regeln zur Planung, diese Regeln gelten für die einfachsten Auftragsfertigungen und die kompliziertesten Versorgungsketten“ - Andy Redfern, Chartwell Partner


Branche

Gebrauchsgüter – Flüssige Konsumartikel

Chartwell Unterstützung

1 Chartwell Berater, 3 Monate

Ziel

Regionale und nationale Lagerhallen hatten ihre Kapazität erreicht, das in dem Lagerbestand angelegte Arbeitskapital war auf Rekordhöhe, doch paradoxerweise gab es zahlreiche Fehlbestände, die das Geschäft mit Großkunden schädigten.

Ergebnisse

In weniger als sechs Wochen wurden die Fehlbestände drastisch reduziert und die Vorratsmengen gingen rapide zurück.


Warum wurde Chartwell an Bord geholt?

Der Kunde hatte mit seinen abgepackten flüssigen Konsumartikel eine Führungsposition im Markt, er belieferte alle großen nationalen Kunden. Trotz führender Technologie und einem System zur Material-Ressourcenplanung (MRP) war das Unternehmen unter einer enormen Belastung aufgrund der hohen Anzahl von geringer Ware, so dass es nicht fähig war seine Güter anzubieten.  Durch den Versuch das Problem zu lösen konnte der Bestand wachsen, aber das Problem verschlimmerte sich.

Ergebnisse des 3-monatigen Projekts

Fehlbestände wurden in weniger als 3 Monaten um 75% reduziert

Betriebskapital, das durch Bestandsabbau erwirtschaftet wurde: £ 2.2 Mio.

Reduzierte Fertigungslaufzeit sparte £ 650 Tsd. in Überstunden und kurzzeitigen Arbeitskräften

Beispiele aus der Projektarbeit

Was war die Ursache des Bestandsparadoxes?

In solchen Situationen wird oft die Planung beschuldigt, da es die Abteilung ist, die zuerst mit dem Problem in Kontakt kommt.  Nach einer kurzen Einschätzung jedoch wurde es klar, dass die Gesamtproduktionskapazität in der Lage sein sollte, die Kundennachfrage zu erfüllen, jedoch lag die Produktion Wochen in ihrem Zeitplan zurück.

Was genau verursachte das Problem?

Jede effektive Produktionsplanung kann auf sechs fundamentale Regeln vereinfacht werden.

Als der Kunde sich an diesen sechs Regeln maß, wurde klar, dass ein Problem bestand.

 

Regel 2: Liste aller Aufträge in Reihenfolge der Produktionspriorität

Als die Aufträge im Produktionszeitplan in Bezug auf Kundennachfrage evaluiert wurden, stellte sich heraus, dass über 40 % des Produktionszeitplans für Produkte vorgesehen war, für die es keinen unmittelbaren Bestandsbedarf gab.

Welche Veränderungen wurden vorgenommen, um das Problem zu beseitigen?

Wenn eine bestimmte Verpackungskonfiguration erforderlich war, rief das MRP-System eine Mindestproduktion von 1 000 L Flüssigkeit auf, selbst wenn der Bestandsbedarf nur 10 % dieser Gesamtmenge ausmachte.

Die Komplexität des Systems verhinderte jeglichen Überblick und das Produktionsteam wurde angewiesen, Verpackungsgrößen zu produzieren, die nicht unmittelbar gebraucht wurden. Diese unnötige Überproduktion verschwendete Fertigungskapazität, so dass eilige Bestellungen nicht rechtzeitig produziert und zur gleichen Zeit große Mengen an unbrauchbarem Bestand aufgebaut wurden. Die Lösung war eine Änderung des Algorithmus im MRP-System.