Fallstudien

Verbesserung von Gewinn: Pharmazeutika

“Wir dachten wir hätten unsere Kapazität erreicht und hätten all unsere Möglichkeiten ausgeschöpft. Aber das Verbesserungspotenzial riesig.” - Fortschritt Gruppenliter


Branche

Chemikalien und Pharmazeutika - Pharmazeutische Wirkstoffgruppen

Chartwell Unterstützung

2 Chartwell Berater, 3 Monate

Ziel

Steigerung der Produktionsleistung um 50% ohne CAPEX

Ergebnisse

In drei Monaten ist die Durchsatzleistung um 64% gestiegen. Dadurch konnte genügend neue Betriebszeit für eine zusätzliche API Kampagne und ein zusätzlicher Deckungsbeitrag von €3 Millionen geschaffen werden


Warum hat sich dieser Hersteller für Pharmazeutika mit Chartwell zusammengeschlossen?

Der Hersteller von pharmazeutischen Wirkstoffgruppen musste die Kapazität einer seiner Blockbuster-Präparate um mindestens 50% steigern. Eine Investition in zusätzliche Linien war nicht sinnvoll, da das Arzneimittelpatent noch vor Ende des Abschreibungszeitraums ausgelaufen wäre. Interne Verbesserungen hatten die Betriebsleistung so weit wie möglich angehoben, aber unzureichende Kapazität verursachte dem Unternehmen immer noch Umsatzverluste.

Ergebnisse des 3-monatigen Projekts

  • Das Beheben eines Problems mit Materialverlust, sowie 20 anderer Hindernisse steigerte den Durchsatz um 64%
  • Die frei gewordene Zeit wurde für eine zusätzliche API Kampagne genutzt, die dem Unternehmen zusätzlich € 3 Mio. einbrachte.
 

Beispiele aus der Projektarbeit 

Was war der größte Hebel bei der Umsetzung der Verbesserungen?

FOKUSBEREICH:

Jede API-Charge brauchte normalerweise 65 Stunden am Flaschenhals-Prozess, es gab wenig Variation von Charge zu Charge und es war die allgemeine Überzeugung, dass der maximale Durchsatz erreicht wurde.  Eine genauere Analyse der Variation in den 243 einzelnen Phasenschritten, die die Chargenzeit ausmachen, wurde durchgeführt.  Die Summe der Bestzeit eines jeden Phasenschritts wäre 25 Stunden für eine Charge– was heißt, dass 63 % der Flaschenhalszeit auf vermeidbare Verzögerungen oder Ertragsausfall zurückzuführen waren.


PROBLEM:

Die Hauptursache für verlorenen Durchsatz war die Variation im Chargenertrag.  Einige Chargen erreichten ihr theoretisches Maximum an 200kg Endprodukt, viele erreichten jedoch nur bis zu 32 % weniger.

Was waren die Ergebnisse der Beseitigung dieses Problems?

ERGEBNISSE:

Für eine Ertragssteigerung war eine Analyse der Hauptursache der Ertragsverluste erforderlich.

  • Das Team befolgte einen strukturierten Problemlösungsprozess, der es dazu brachte, sich die Filtratphase anzusehen.  Sorgfältig entworfene Versuche zeigten, dass Chargen mit niedrigem Ertrag mit Produkt im Filtratabfall korrellierten.

  • Die Hauptursache war ein Verlust der Temperaturkontrolle in der vorausgehenden Phase.  Das Produkt wurde mit einer Temperatur von -5oC geliefert. Wenn es sofort gefiltert wurde, konnte ein guter Chargenertrag von 200kg erzielt werden. Kam das Produkt jedoch aus irgendeinem Grund zu spät, wurde es warm und ein Teil des Produktes löste sich erneut zurück in das Filtrat und wurde als Abfall ausgefiltert.